Rolf Bergmann ist am 07.04.2026 im Alter von 90 Jahren gestorben. Mit ihm haben wir einen Sportkameraden verloren, der sich lange Jahre in verantwortlicher Position mit unermüdlichem Engagement für unsere Volleyballgruppe eingesetzt hat.

Sein Einsatz galt aber nicht nur uns Volleyballern, er war mehr als 70 Jahre im TuS aktiv und begann seine Karriere als Handballer. Er war ein hervorragender sehr geschätzter Torhüter, immer eine große Stütze für seine Mannschaft. Die jüngeren Spieler hatten Respekt und so hat er schon früh eine Führungsrolle einnehmen können und als Vorbild gewirkt.
In bester Erinnerung ist sein Einsatz für die Umkleidekabine am alten Sportplatz und auch seine Rolle bei den geselligen Veranstaltungen nach den Heimspielen. Legendär die vielen munteren Abende im Hubertushaus, wo er nicht fehlen durfte. Er war auch immer zur Stelle, wenn es etwas zu organisieren oder zu besorgen gab.
Nach seiner Handballkarriere und teilweise parallel war er lange Jahre als Faustballer aktiv. Dabei eignete er sich Schlagtechniken an, die er später für sein Volleyballspiel nutzen konnte. Ab den späten 90er Jahren übernahm er die Senioren-Volleyballgruppe als verantwortlicher Leiter und hat diese Rolle gewissenhaft und souverän bis 2015 ausgefüllt.

Beim Spiel imponierte er auch noch im fortgeschrittenen Alter durch eine gute Schlagtechnik, und seine „Torhüterreflexe“ halfen seiner Mannschaft immer wieder den Ball im Spiel zu halten. Infolge einiger Gesundheitsprobleme konnte er ab 2015 nur noch sporadisch am Spielbetrieb teilnehmen, hielt aber immer guten Kontakt zur Truppe und war bis in die 20er Jahre hinein auch gelegentlich noch Gast bei der „dritten Halbzeit“ im Oberkasseler Hof.
Rolf war nicht nur in den verschiedenen Sparten des TuS tätig sondern auch einige Jahre Im Vorstand, weshalb ihm wegen seiner Verdienste für den Verein die Ehrenmitgliedschaft verliehen wurde. Er hat sich durch sein verantwortungsvolles Kümmern um alle Gruppen, in denen er gewirkt hat, hervorgetan. Er war aber auch ein geselliger Mensch, der sich sehr für den Ort und die Menschen interessierte. Phänomenal sein Wissen über den Ort und was er alles dazu erzählen konnte. Mit Rolf haben wir nicht nur ein sportliches Vorbild verloren, sondern auch jemanden, der sich seiner sozialen Rolle für die Mannschaft bewusst war. Der Verein war ihm wichtig und die Kameradschaft. Wir werden ihn mit seinem vorbildlichen Wirken in dankbarer Erinnerung behalten.
